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Verena Schedl
07.09.2018

Mit dem E-Bike auf wilder und informativer Erkundungsfahrt!

An unterschiedlichen Plätzen in Inzell stehen sogenannte Ausgangstafeln: Große Informationstafeln, die Geschichte erzählen zu einem bestimmten Thema, das in Inzell von hoher Relevanz ist. Da gibt es z.B. Ausgangstafeln am Wanderparkplatz Adlgaß, wo beschrieben steht, wie Inzell zum Eisschnelllauf kam. Dutzende Bilder schaffen Einblick in die Geschichte und bauen Brücken in die Gegenwart. So kam ich irgendwann auf die Idee, mir das E-Bike zu schnappen und mal alle Tafeln in Inzell abzufahren, um Inzell noch besser kennenzulernen.
Weil die Tour wirklich zum Empfehlen ist und neben den informativen Tafeln auch noch diverse landschaftliche Highlights präsentiert, möchte ich sie euch heute vorstellen:
Ich fahre zur Kesselalm, wo ich den Wagen parke und das E-Bike startklar mache. Der Akku ist voll geladen - dennoch gäbe es die Möglichkeit, an der Raiffeisen Bank in Inzell den Akku an einer E-Bike Ladestation nochmal aufzuladen. Bereits an der Kesselalm studiere ich die ersten Tafeln und düse danach weiter in Richtung Gemeinde. Am Rathaus hole ich mir noch geschwind einen Ortsplan und begutachte auch dort die Ausgangstafeln. Die Gemeinde wird vorgestellt samt Kirchen, Persönlichkeiten, Milestones in der Geschichte und Kultur, Tradition und Natur. Ich lese über die Inzeller Filzen und mache mich über die Ausgangstafeln am Badepark auch schon dorthin auf den Weg.

An der Straße entlang führt ein Weg in Richtung Gasthof Schwarzberg, wo die nächsten Tafeln auf mich warten. Sie beschreiben Fauna und Flora vor zigtausenden vor Jahren und zeigen, welche Gletscher das Bild der Chiemgauer Landschaft stark prägten. Könnt ihr euch vorstellen, dass vor 10.000 Jahren hier Mammuts und Wollnashörner über Inzeller Boden getapert sind? Dass der Brunftlaut des Riesenhirsches wohl noch in Siegsdorf zu hören war? Unglaublich. Ich überlege, wie ich die Tour weiterfahre und sehe, dass der Akku des E-Bikes noch komplett geladen ist. So fahre ich durch den Ortsteil Holzen und über die Stoißer Alm nach Einsiedel. Natürlich gibt es auf der Stoißeralm erst mal eine kleine Stärkung, ehe ich mir die nächsten Tafeln genau anschaue. Einsiedel erzählt eine ganz besondere Geschichte, die ich euch in einem anderen Blogbeitrag im Detail darstellen möchte. Die Landschaft dort oben mit dem Blick in die Chiemgauer Alpen hat etwas Mystisches an sich. Ich könnte dort Stunden zubringen, aber habe noch ein paar Stationen vor mir. So geht es weiter Richtung Adlgaß, wo ich am Wanderparkplatz halte und mir die dortigen Tafeln rund um die Themen Eisschnelllauf, Frillensee, Forsthaus Adlgaß und Tradition durchlese.

Ich düse weiter in Richtung Max Aicher Arena, wo sich das Thema Eisschnelllauf fortsetzt. Schließlich fahre ich nach Zwing, lerne Interessantes über Holzdeicheln und Salinen ehe ich über die Moaralm nach Schmelz runterkomme. Dort wird die Geschichte rund um den Bergbau in der Schmelz toll veranschaulicht und die Bilder sprechen Bände: die Menschen in Inzell waren sich nicht nur ihrer Schätze, Ressourcen und Natur sehr bewusst, sondern entwickelten gemeinsam eine starke Gemeinde, die voller Überraschungen und Schätze steckt. Nach dieser letzten Station in der Schmelz kehre ich an die Kesselalm zurück und merke erst, wie schnell dieser Tag zu Ende gegangen ist.

Bei Fragen helfe ich gerne
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Renate Mayer

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