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Verena Schedl
18.04.2018

Wo einst ein Gletscher war und unsere Vorfahren den Mammuts auflauerten: Willkommen auf dem Moor-Erlebnis-Pfad in Inzell

Ich verliebe mich immer mehr in diese Region: Der Chiemsee sorgt mit seinen Sandstrandabschnitten im Südosten für mediterranes Klima, Traunstein verwöhnt uns vor allem bei sonnigem Wetter mit italienischem Flair und die Chiemgauer Alpen bieten im Winter wie auch im Sommer den wohl größten Spielplatz mit viel Abwechslung für Groß und Klein. Ein ganz besonderer Fleck im Chiemgau ist definitiv Inzell. Manch einer könnte jetzt vielleicht denken: Hm, Inzell. Da denk ich meist nur an Eisschnelllauf und Anni Friesinger. Ja, dies ist durchaus ein guter Gedanke. Aber Inzell ist bei weitem viel, viel mehr: da gäbe es Berge wie den Rauschberg mit seinen Holzgeistern, den Zinnkopf mit abwechslungsreichen Mountainbike Trails, den Teisenberg mit der Stoisser Alm samt bestem Käseblechkuchen und den Staufen, der sogar mit Klettersteigen lockt. Dann fielen mir noch unendlich viele Namen und Orte ein, die es wert sind, beschrieben zu werden aber heute möchte ich euch erst mal über das Moor in Inzell berichten. Denn dieses war letzte Woche Ziel meiner Entdeckungstour auf zwei Rädern. So schnappte ich mir also vor kurzem mein Mountainbike und startete die Tour beim Gasthof Schwarzberg, der von Siegsdorf aus kommend auf der rechten Seite vor Inzell liegt. Dort stehen insgesamt vier sogenannte Ausgangstafeln, die auf einen Blick die wichtigsten Informationen zur Entstehung des Moors, dem Gasthof Schwarzberg und den früheren Gletschern in unserer Region mit vielen schönen Bildern und einer Übersichtskarte darstellen.

Ich fotografiere mir die komplette Info ab, schwing mich auf meinen Drahtesel und düse los. Das Moor liegt direkt vor mir und ich bin neugierig, was mich nun alles erwartet. Insgesamt fünf Kilometer lang ist der Pfad, der mit 20 ansprechend gestalteten Info Stationen Fauna und Flora des Moors zeigt, erklärt, wie es zu einer Filzen kommt und auch die Kreativität der Besucher fordert: an einer Station darf ich selber testen, wie viel Wasser tatsächlich in dem Moor drinnen steckt. Gleich gegenüber gibt es eine "Bastelstelle", an der ich mit sämtlichen Materialien aus der Umgebung kleine Kunstwerke bauen kann. Für die Naturbegeisterten unter euch zur Info: vor rund 12.000 Jahren entstand die Inzeller Filzen, nachdem die Gletscher abgeschmolzen waren und die Bewohner der Region nur durch die Jagd von Mammuts, Riesenhirschen und Wollnashörnern überlebten. Aus dieser Zeit findet man allerorts noch diverse Reliquien, sogar der kleine Hochmoor-Gelbling entstammt diesem Zeitalter. Neben diversen Libellen, Schmetterlingen, Kröten und Fröschen leben im Moor ebenso Kreuzottern und Rehe. Von daher ist es grade für Familien mit Kindern, wie auch Hundebesitzer sehr wichtig, achtsam auf den Wegen zu sein und die Tierwelt nicht gar zu arg zu stören. Ich spaziere einen Pfad entlang, der mich schlussendlich zu einem Verschnaufbankerl bringt, wo ich erst mal verharre. Die wohltuende Ruhe, der Geruch junger Kiefern, das Gezwitscher junger Buchfinken und der unheimlich wunderschöne Weitblick mit Rauschberg in der Ferne erfüllen mich mit einem Gefühl der kompletten Zufriedenheit. Dieser Ort ist definitiv einer der schönsten im Chiemgau, verwöhnt mit einer unglaublichen Natur und Entstehungsgeschichte und wird definitiv ganz bald wieder besucht von mir. Viel Spaß euch beim Entdecken!

Bei Fragen helfe ich gerne
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Renate Mayer

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