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Salzalpensteig

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Verena Schedl
08.10.2019

SalzAlpenSteig: Willkommen auf historischen Pfaden inmitten unberührter Natur

„Sie schauen so aus, als ob Sie das wissen könnten. Wo finde ich denn hier den Einstieg in den berühmten SalzAlpenSteig?“, fragte mich vor einiger Zeit eine freundliche Dame an der Kassa eines Sportwarengeschäftes. Ich war grade dabei, mir neue Wanderschuhe zu besorgen, stand aufgepackt wie ein Muli (wenn’s halt nur immer bei dieser einen Sache bleiben würde) in der Schlange an und machte wohl den Eindruck, als würde ich mich eindecken für eine Expedition zum Nanga Parbat oder so ähnlich. Ich grinste sie an und meinte: „Das kommt ganz drauf an welche Etappe Sie denn gehen wollen. Insgesamt gibt es 18 Touren.“ Und so kam es, dass ich wenig später bei einer Tasse Kaffee bei Henny (Henriette) daheim saß und ihr eine meiner absoluten Lieblingstouren des SalzAlpenSteigs beschrieb. Und natürlich möchte ich euch diese nicht vorenthalten!
Etappe 6: Inzell – Bad Reichenhall Bevor ich aber loslege – kurz grundsätzlich nochmal zum SalzAlpenSteig: Der SalzAlpenSteig ist nicht eine einzelne Tour oder ein Steig, den man mal schnell hinter sich bringt, sondern es sind insgesamt 230 km in 18 Etappen gepackt, die für geübte Wanderer und erholungssuchende Naturliebhaber alles dabei haben: karge, schroffe Felswände, feine Wiesenwege mit Bergpanorama voraus, steile und weniger steile Passagen, Schotterstraßen, liebliche Bachläufe etc. etc. Die Bezeichnung SalzAlpenSteig geht zurück auf die Geschichte des Salzes und zeichnet mit einem eigenen Wandersiegel die Routen zwischen Bad Reichenhall und Traunstein aus, auf denen Salz transportiert wurde.
Nun aber zu der Tour selber: Die Etappe Nummer 6 ist sehr abwechslungsreich, aber auch nicht minder anstrengend. Sie führt über saftige Wiesen, durch wunderschöne Moorlandschaft, vorbei am Gletschergarten und an den Weißbachfällen bis hin zum Thumsee. Ich lasse mein Auto in Inzell am Kurpark stehen, wandere zur Alten Säge und gelange dann auch schon in ein kleines Moorgebiet. Von dort aus geht es über weite Felder mit tollem Blick auf den Kienberg und Falkenstein durch die Schmelz, am Wildenmoos vorbei zum Weißbach. Immerzu ständiger Begleiter ist das Zeichen SalzAlpenSteig sowie etliche Infotafeln und Erklärungen zur Salzerzeugung, der Trift (Holztransport über Wasser) und der Salzwirtschaft in Inzell. Der Weg entlang des Weißbachs ist märchenhaft, schlängelt sich sanft durch den wohl duftenden Wald und leitet mich an den Weißbachwasserfällen entlang Richtung Weißbach. Dort wandere ich ab dem Mauthäusl bergauf zur wunderschön gelegenen Höllenbachalm. Ich mach erst mal eine Rast, genieße die Ruhe und stärke mich mit hauseigenen Schmankerl. Nun wartet der Höllenbachsteig auf mich, der mich schließlich direkt beim Thumsee rauskommen lässt. Mir kommen einige Mountainbiker gut gelaunt entgegen, die wohl grade von dort kommen, wo ich hin will: auf die Bürgermeisterhöhe. Der Weg dort hinauf ist echt nicht ohne, recht steil aber nach kurzem Anstieg bin ich an meinem Etappenziel angekommen. Bad Reichenhall liegt nun vor mir, wo ich mich mit einem Cappuccino und einem Kuchen stärke. Zurück geh ich aber nicht mehr zu Fuß sondern lass mich shutteln :-)!

Eine sehr schöne, abwechslungsreiche und sportliche Tour mit rund 260 Höhenmeter, die euch einen Teil der Salzgeschichte näherbringt und euch tolle Ecken zwischen Inzell, Weißbach und Bad Reichenhall präsentiert. Henny war begeistert und hat die Tour – wie ich grade erfahren habe – schon zweimal gemacht! Also, Wanderschuhe an und raus mit euch!
Weitere Informationen:
Verena Schedl   bambini-chiemgau.de

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