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Sophia Folger
13.10.2020

Wanderfreuden im Spieleparadies

Mit Kindern wandern zu gehen, ist manchmal nicht so einfach.
Die Eltern wollen: Ziele erreichen, Gipfel erklimmen.
Die Kinder wollen: Blätter sammeln, Steine werfen.
So heißt es für unsere Tochter Louise (2) heute: “Auffi” aufs Kienbergl und dann ab zum Abenteuerspielplatz Schmelz.
Klingt nach einem perfekten Familientag in Inzell, oder?
Auffi auf’s Kienbergl     Zuerst wollen wir aber “auffi” auf’n Berg und die Landschaft von oben erkunden. Praktischerweise beginnt direkt am Spielplatz die Wanderung auf’s Inzeller Kienbergl (1135m). Das Kienbergl, praktisch der Hausberg von Inzell, soll uns DIE Aussicht auf Inzell liefern, liegt er doch perfekt exponiert hoch über dem Inzeller Tal. 373 Höhenmeter und knapp eineinhalb Stunden Wanderung trennen uns vom Gipfelglück. Perfekt, da kann’s ja losgehen.
Unsere Tochter Louise (2) will natürlich partout nicht in die Kraxe und lieber “selba” laufen. So schlagen wir ein gemütliches Tempo an und spazieren auf dem flach verlaufenden Forstweg langsam neben den kurzen Kleinkindbeinen her. Bald sind unsere Hände gefüllt mit Zapfen, Steinen, Stöcken, die Louise UNBEDINGT mitnehmen muss. Na gut, wir haben ja Zeit.
Kurz darauf hören wir ein verräterisches “Bimbam” der Kuhglocken. Louises Augen hellen sich auf, sie rennt los und ruft “Bimbam, Bimbam”. Ihr Synonym für “Kuh”. Kurz darauf sehen wir sie schon auf der Weide. Viele hübsche, braune “Bimbams”, die Louise ausgiebig beobachten muss. Sie ist so vertieft, dass wir sie dabei sogar ohne Protest in die Kraxe heben können.
Traumaussicht vom Hausberg   Vom Forstweg zweigt nun ein kleiner Steig nach links ab, der uns nun auf einem schmalen, steilen Pfad in Richtung Kienbergl führt. Über Wurzeln und durch dichten Wald schlängelt sich der Weg und wir kommen schon bald ins Schwitzen. Nebenbei wird nämlich auch noch laut gesungen, um Louise bei Laune zu halten. Gut, dass es heute sonnig und trocken ist. Bei Nässe ist der Weg durchaus eine Herausforderung mit Kind auf dem Rücken.
Wir sind so vertieft ins Singen und Gehen, dass wir gar nicht merken, wie weit wir schon sind. Denn plötzlich kommt schon ein hölzernes, großes Gipfelkreuz in unser Blickfeld. Kann das schon der Kienberg-Gipfel sein?
“Naa!” ruft uns lachend ein älteres Ehepaar im heimischen Dialekt entgegen, “Ihr seid’s am Kreuzspitz gelandet, das Kienbergl is no weiter rechts auffi!”. Oha. Dann eben Kreuzspitz statt Kienbergl. Das tut der Aussicht keinen Abbruch und wir haben uns 30 Höhenmeter Anstieg erspart.
Wahnsinn, welch ein Panorama! Steil fällt der Gipfel vor uns ab, direkt vor uns liegt Inzell und im Hintergrund kann man bis nach Ruhpolding, zum Chiemsee und weiter schauen.
Barfuß und mit Reiswaffel   Wir können uns kaum sattsehen an dem Panorama, aber Louise hat unsere Spielplatz-Versprechen natürlich nicht vergessen, schnappt sich nach kurzer Rast eine Reiswaffel und macht sich mit einem lauten “Tschüüüss” schon mal an den Abstieg. Na dann, hinterher!
Louise läuft flink (und barfuß!) den schmalen Pfad hinab und wir schauen, dass wir hinterher kommen. Zum “selba” laufen ist dieser Weg nämlich eher nicht geeignet. So heben wir sie doch bald wieder in die Kraxe und machen uns im Laufschritt auf zum Spielplatz.
Die idyllisch am Waldrand gelegene Moaralm müssen wir heute leider auch links liegen lassen, eine Kaffeepause für Mama und Papa ist heute nicht mehr drin. So erreichen wir schon bald wieder unseren Ausgangspunkt und Louise ist direkt im siebten Himmel.
Ein Wasserrad! Eine Raupenwippe! Ein Hexenhaus! Wildschweinschaukel, Fuchsschaukel, Eulennest! Klettergarten, Holzschnecke, Sandkasten! So viel zu entdecken! Louise flitzt nur so von A nach B und weiß gar nicht, wohin sie zuerst soll.

Und wo ist eigentlich Papa? Der steht schon barfuß im Gebirgsbach, dreht fleißig am Wasserrad und baut eifrig Staudämme. Wunderbar, dann sind ja beide Kinder glücklich.
Weitere Informationen:
instagram  @alpenbaby

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